Das Goldküsten-Café animiert Besucher zum Reisen

Tokio hat keinen Engpass an Themenrestaurants, fantastischen (manchmal auch zeitweisen bizarren) Orten um Kunden in eine temporäre und psychologisch andere Zeit und einen anderen Ort zu versetzen. Das neue “Goldküsten-Café” des Travel Cafés in Shinjuku, soll die Besucher dazu animieren, die Goldküste real zu besuchen.

Gesponsored vom Touristenverband Austaliens und Queensland, wurde das Café in eine dreidimensionale Multimediabroschüre der Goldküste verwandelt. Plasmabildschrime spielen Werbevideos, Reiseführer liegen bereit zum durchblättern, die Tische sind belagert von Reisebroschüren. Das weiße und blaue Design des Cafés soll an an weiße Sandstrände erinnern.

Weil alle Filialen des Travel Cafés Reisen als Thema haben, orientiert sich auch das Interior an Flüghäfen oder einer New Yorker Hotel Bar.

Australien war lange ein beliebtes Reiseziel der Japaner quer durch alle Generationen. Aber mit dem Anstieg der Energiekosten werden auch hier Lokalausflüge zum Konkurrenten der Überseereisen.

Eine Umfrage des Nikkei Marketing Journal fragte Mitzwanziger, für welche Dinge sie das meiste Geld ausgeben. 10% meinten, dieses für Reisen innerhalb Japans auszugeben, nur 5% für Überseereisen. Tägliche Ausgaben und Ausgehen führten immer noch die Liste an. Andererseits, hätten die selben Befragten ca. 300.000 Yen extra im Geldbeutel, so berichtet das MMJ, würden 30% der Männer und 40% der Frauen dieses in Lokalreisen invenstieren, während 25% der Männer und weitere 40% der Frauen dieses für Überseereisen ausgeben würden. Sparen war die Top-Antwort. Aber wie man an das Extrageld kommt, verriet uns der Artikel nicht…

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