Nun da sich die Happoshu Begeisterung langsam legt, gibt es zwei prägende Trends im Biermarkt: “Zero Calorie” und “Premium“.
Sapporos neustes Gebräu ist das bisher teuerste Bier, dass wir jemals in einer Dose gesehen haben (ungefähr 1,80 Euro). Dazu zeigt es uns einen deutlichen Deutschen Touch was allein der Name Edelpils schon sagt. Für Japaner scheint also ein Pils etwas äußerst komplexes Bier zu sein, dass auf der Rückseite genau beschrieben ist, wie man das flüssige Gold in ein dafür extra vorgesehenes Glas eingießt.

Natürlich sagt uns die Rückseite der Dose nicht nur was über das korrekte Einschenken. Da die meisten Japaner in ihrem Leben noch nie ein Pilsglas in der Hand hielten (oder gar eins besitzen), wird darauf hingewiesen besonders sorgfälltig mit dem Bier umzugehen. Für weitere Informationen kann man sich den QR-Code ins sein Handy einscannen und wird umgehend auf die Mobile Seite des Edelbiers weitergeleitet.
Kommt nun das Goldene Zeitalter des Bieres in Japan? Wahr ist, dass japanisches Bier bis jetzt nicht sehr bekannt sind unter Bierliebhabern, aber dank eines lächerlichen Steuersystems, dass die Preise an den Prozentsatz des Hopfenverbrauchs knüpft, haben die Brauereien ihre Produktion vollkommen auf hopfenfreie Biere umgestellt, was ihre Bekannheit vielleicht erhöhen wird.



