Ökokunst: Das Green Island Project beim Media Arts Festival

Wie würde Tokio aussehen, wären die Straßen und Bürgersteige durch Gras ersetzt? Eine einfache und einladende, jetzt noch unwahrscheinliche Ansicht, welche die Künstler vom Green Island Projekt aber durchaus ernst nehmen.

green island shibuya

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Creative Director Tag (Ryo Taguchi), Photo Retoucher IMKW (Imakawa) und den zeitgenössischen Künstler Immr (Yuichiro Imamura). Das Ergebnis ist eine Serie von Fotographien das Tokio’s Straßen clever in grüne Wiesen verwandelt. Hier ein Beispiel von nicht wieder zu erkennenden Shinjuku.

green island shinjuku

Während neue Bauprojekte in Tokio Grünflächen in die Komplexe mit einplanen (Tokyo Midtown Shopping Komplex ist hierfür ein gutes Beispiel), sind die bereits existierenden Flächen gewöhnlich grau – etwas das als Tatsache angenommen wird. Das Green Island Projekt erinnert uns an die Rekonstruktion solcher grauen Plätze, und zeigen uns das Potential, dass diese Flächen uns immer noch bieten.

green island harajuku

Das Green Island Projekt nimmt am Japan Media Arts Festival vom 4 bis zum 15 Februar im National Art Center teil. Die gut besuchte 12. Veranstaltung des jährlichen Events beinhaltet Ausstellungen von Kunst, Animation, Manga und Entertainment. Exzellente Preis wurden vergeben für Marico Ambrosio’s “Oups!” (Kunst), Kunio Kato für “The House of Small Cubes” (Animation), Makoto Isshiki für “Piano no Mori” (Manga) und Tenori-On Development Team für das beliebte Tenori-on Game (Entertainment).

Trend Potential

Ökologie war ein großes Thema beim diesjährigen Media Arts Festival und wurde ein wachsender Konsumenten- und Produktionstrend in Japan der letzten Jahre. Für mehr Informationen über Öko in Japan’s Produkten, Branding, Marketing und Gewohnheiten besuchen Sie unseren Trendpool.

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