Mit dem Schwung des LOHAS Booms denken viele Konsumenten um und machen sich Gedanken darüber, was in ihrem Essen und auch in ihrer Kosmetik drin steckt. Der neuste Trend dabei ist es, beides zu kombinieren. Beauty Produkte hergestellt aus Lebensmitteln.
Während Händler wie Girls Walker Angebote wie Cosme Kitchen haben, die importierte Naturkosmetik verkaufen, verfolgen neue Firmen wie Hiina ein neues Geschäft.
Hiina, eine Firma nur von Frauen geleitet, stellte kürzlich eine Gesichtsmaske vor, die 100% aus Sojamilch besteht. Mehr im Detail: die Maske besteht aus Yuba, der Schicht, die oben auf der Milch entsteht, wenn man sie langsam erhitzt. Also nichts anderes als eine Milchhaut.

Jede Gesichtsmaske ist handgefertigt und natürlich 100% zusatzstofffrei. Das ganze wird im gefrorenem Zustand geliefert. Haben wir schon gekühlte Kosmetik gesehen, die nach medizinischen Standard in Labors herstellt werden, produzieren Hiina ihre Gesichtsmasken in Lebensmittelfabriken, mit gegebenen Hygienestandards, die dann sofort schockgefroren werden um den Verfall zu verhindern. Dank dieser Technik können die Masken im Set verkauft werden. Fünf Stück kosten hier ca. 6.000 Yen.

Genau wie die Sakebrauer (die Inspiration der bekannten SK-II Skin Care Linie), haben auch die Tofuhersteller stets geschmeidige und gesunde, weiche Hände. Genau deswegen vermarktet Hiina diesen Nutzen seinen Klientinnen. Die Gesichtsmasken aus Sojamilch die Sapoin enthalten versprechen eine exflorierende Wirkung und reinigen die Poren, schützen so vor Unreinheiten.
Ein ähnliches, trotzdem etwas anderes, Angebot bietet Tokyo Gas seinen Besuchern der #110 Q&A Kampagne Website für Kosmetik, die sich in der eingenen Küche selbst herstellen lässt.

Produkte die in der japanischen Küche täglich verwendet werden, sind die Grundlage für alltägliche Kosmetik. Auch ein gutes Beispiel für den “Back to traditionall Japan” Trend.



