Tokyo Girls Collection wird öko

Um genau 15 Uhr startete die 7. Modenschau der Tokyo Girls Collection mit folgender Ansage:
Alles begann mit einem kleinen Handy. Entstanden aus dem Nichts verursachte es eine Revolution.” Die Revolution beginnt damit, dass man jetzt die Outfits, die man gerade auf dem Laufsteg gesehen hat, direkt mit dem Handy in Echtzeit kaufen kann. All das und die die Anwesenheit von 300 berühmten Fashionmagazinmodels auf der TGC, beeindruckten ganze 22.700 Besucherinnen der Modenschau die im Yoyogi Stadium den ganzen Tag andauerte.

Besonderes Aufsehen verursachte die neuen Ökotaschen (auch bei uns bekannt als Umwelttaschen). Diese neuen stylischen Begleiter verkauften sich nach der Show im extra dafür aufgestellten Pavilion wie die warmen Semmeln.

In einem Video das während einer Pause gezeigt wurde, wurden die Models gefragt, “Was machst du für die Umwelt?”, viele antworteten, dass sie keine Plastiktüten mehr verwenden und in Restaurants “my hashi” benutzen. Das Vivi Model Jun Hasegawa behauptete sogar, dass sie das Wasser abdreht, während sie sich ihre Haare shampooniert. Gerade weil diese Model großen Einfluss auf ihre Fangruppe haben, wird es nicht lange dauern, bis einige der umweltfreundlichen Vorschläge umgesetzt werden. Um diesen Effekt noch zu verstärken, konnten die Besucher an einem seperaten Stand mit ihrer Unterschrift dafür bürgen, dass sie versuchen würden mit der Kampagne “My Challenge” ihren täglichen CO2 Ausstoß um 1kg zu reduzieren. Einige der Models unterzeichneten die Liste.

Uniqlo, Japans Pendant zu H&M, sprang auf den fahrenden Ökozug mit auf und forderte die Besucher auf, am Eingang alte Kleidung am Eingang abzugeben für Recycling oder als Spende.

Vielleicht der interessanteste Ökoevent, der außerhalb der Show stattfand, war die Initiative Shibuya +1 no Mori (Shibuya +1 Wald). Diese fand am 31. Juli in Kooperation mit der NPO Gaia Initiative statt. Außerdem waren wieder einige Celebrities vor Ort, wie z. B. Yu Yamada, die sich ebenfalls beteiligten. Insgesamt wurden drei neue Bäume vor dem Shibuya Bahnhof gepflanzt.

Obwohl drei Bäume nicht einen ganzen Wald ausmachen, symbolisieren sie doch das Schriftzeichen für Wald “mori“, das sich auch drei Bäumen zusammensetzt. Shibuya ist das Zentrum für viele Retailer von Markenkleidung, die auf der Show präsentiert wurden.

Eine weitere interessante Neuigkeit auf der diesjährigen Fashionshow war, dass sich einige Verkäufer entschlossen High-End Brands ihrer Shops ebenfalls auf dem Catwalk zu präsentieren, zusammen mit etwas günstigeren Mode. Anscheinend wollten die Organisatoren der Show Girlswalker.com and Xavel die Fans der Modenshow dazu bringen, den Shibuya 109-Style auch in High-End-Shops zu kaufen. Sehr interessant zu beobachten, wir bleiben am Ball und werden berichten was den Machern als nächstes einfällt.

Das Foto oben zeigt die neusten Trends von Free’s Shop, Another Edition und Loveless. Und wer sich wundert, diesen Herbst dreht sich alles um Karos.

Neue Outfits von Spiral Girl, Moroko Bar und Cecil McBee.

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